Der auf 36 Löcher erweiterte Platz gilt als reizvolle und sportlich anspruchsvolle Anlage. Der Göttingen Course mit seinem hügeligen Gelände verlangt vor allem Ausdauer, der neue Niedersachsen Course weist als Highlight das Wappentier der Grafen von Hardenberg auf – einen Keilerkopf als Par 3-Inselgrün. Ein Trockenbiotop, ein Canyon, Streuobstwiesen etc. sind weitere Kennzeichen des Courses.

Göttingen Course – Der Klassiker

Der Göttingen Course hat sich schon lange in die Herzen vieler Golfer gespielt. Eine spielerische Herausforderung ist er noch immer: Die Höhenunterschiede und hängenden Lagen sind selbst für erfahrene Golfer ein Charaktertest. Und sollte mal ein Schlag im Rough landen, sind die über Jahrzehnte gewachsene Landschaft, der alte Waldbestand und das Landschaftspanorama ein grünes Trostpflaster.
Der Platz, der heute 68 Hektar umfasst, wurde in zwei Abschnitten gebaut: 1971 entwickelte Donald Harradine die heutigen Backnine. Dabei passte er die Spielbahnen weitgehend dem Gelände an. 1987 stellte der deutsche Architekt Dr. Wolfgang Siegmann aus Hannover die zweiten neun Loch fertig. Auch hier waren kaum größere Erd­bewegungen nötig, aber es wurden im Laufe der Zeit unzählige Bäume gepflanzt, um die ehemals weitläufige Agrarfläche umzugestalten.

Niedersachsen Course – Die Herausforderung

Im November 2001 setzte der international anerkannte kanadische Architekt David John Krause den ersten Spatenstich für einen weiteren 18-Loch-Platz des Hardenberg GolfResort. Seit dem 6. Juni 2003 sind die ersten neun Spielbahnen des neuen Championship Courses von internationalem Standard bespielbar – ein faszinierendes Golferlebnis und eine Herausforderung für Anfänger und Profis. Die zweiten und somit letzten neun Löcher des Niedersachsen Course wurden Anfang Juni 2004 feierlich eröffnet.
Highlight des Niedersachsen Course ist das Wappentier der Grafen von Hardenberg – der Keilerkopf als Par 3 Inselgrün. Die Attraktivität und Herausforderung des Platzes stellen die vielen naturbelassenen Hindernisse dar. So erwarten den Spieler unter anderem ein Trockenbiotop, ein Canyon, wie man ihn sonst nur in Arizona sieht, Streuobstwiesen, alter Baumbestand und vieles mehr. Das satte Grün des Rasens behält Dank einer besonderen Rasensaat, die derzeit lediglich sechs Golfclubs in Deutschland verwenden, seine dunkelgrüne Farbe. Die Bahnen sind sehr kreativ gestaltet und bieten eine attraktive Dramaturgie.